Gewaltspiele können erwiesenermaßen Aggressionen fördern. Aber lehren sie auch Zusammenhalt?

TEXT Dawid R. Ewoldsen

Gewaltspiele wie „Counter-Strike“ sind unter vielen verrufen. Besonders nach Amokläufen werden Vorwürfe an diese Spiele traurige Gewissheit: Computerspiele mit Gewaltelementen können beim Spieler die Neigung zu aggressivem Verhalten verstärken. Das haben Hunderte von Untersuchungen bewiesen, und Metaanalysen bestätigten es. Wie genau dieses Verhalten aussieht, wird noch immer diskutiert. Aber die Mehrheit der Forscher, die sich mit der Problematik von Computerspielen ausein-andersetzen, ist überzeugt, dass ein solcher Zusammenhang existiert.
Die große Mehrheit dieser Studien zu Spielen mit Gewaltelementen beschäftigt sich mit dem Spielen im Einzelspielermodus. Allerdings zeigen die von vielen Forschern – und u. a. von mir – gesammelten Daten, dass die Gamer gerne zusammen mit anderen spielen. Meine Mitarbeiter und ich entdeckten, dass die Spieler – auch jene, die Gewaltspiele spielen – viel soziales Verhalten zeigen. Mit jeder Studie bildet sich also ein komplexeres Bild der Spiele-Liebhaber heraus.

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