Heutige Systeme Künstlicher Intelligenz mögen „intelligent“ sein. Aber beim Lernen und Denken ist ihnen der Mensch weit überlegen. Warum Forscher nun mithilfe der Psychologie weiterkommen wollen. Und was Babys damit zu tun haben.

TEXT Lea Winerman
illustrationen Jakub Ferenc

Zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts 2017 war der meistverkaufte Amazon-Artikel in den USA das Echo Dot, ein sprachgesteuerter „intelligenter“ Lautsprecher, der wie andere Geräte dieser Art als persönlicher Assistent des digitalen Zeitalters dient: immer zur Stelle, um uns ein Rezept vorzulesen, Pizza zu bestellen, Mutter anzurufen, das Thermostat zu regeln und vieles mehr. Inzwischen besitzen 16 Prozent der Amerikaner dieses Gerät, das seit kaum vier Jahren auf dem Markt ist.
Echo Dot, nur das jüngste Beispiel dafür, wie allgegenwärtig auf einmal Systeme zu sein scheinen, die von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt werden. KI ermöglicht die Spracherkennungssoftware in Alexa von Amazon und Siri von Apple, markiert Freunde und Verwandte auf Facebook-Fotos und bestimmt, welche Werbebanner wir bei der Online-suche sehen. Jetzt vermuten Fachleute, dass die KI kurz davor steht, auf neuen Wegen in unsere Alltagswelt einzudringen. Und das mit weitreichenden Folgen, sogar für Leben und Tod: etwa in fahrerlosen Autos oder medizinischen Systemen, die Befunde auswerten und Diagnosen stellen.

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