Die Luft ist dreckig, Wiesen müssen Beton weichen: Nähe zur Natur, vor allem zufällige, wird immer seltener. Studien zeigen aber, dass Kontakt mit der Natur gesund und kreativ macht – und sogar das Leben verlängert. Wie kommt man also öfter nach draußen?

TEXT Agnieszka Chrzanowska

Wir brauchen die Wildnis als Stärkungsmittel. […] Mit demselben Ernste aber, mit dem wir alles zu erforschen und zu lernen wünschen, verlangen wir gleichzeitig, daß alles geheimnisvoll und unerforschbar bleibe, daß Land und Meer uns unerforschte und unergründete Rätsel bleiben, weil sie unerforschlich sind. Wir können nie genug Natur bekommen“, schrieb Henry David Thoreau in seinem Buch Walden oder Hüttenleben im Walde. Er verabschiedete sich für zwei Jahre vom Stadtleben und wohnte in dieser Zeit am See Walden Pond in einer Hütte, die er selbst gebaut hatte. Er wollte ein einfaches Leben führen, der Natur nah sein.
Wie wichtig die Natur für den Menschen ist, beschrieb in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts Professor Edward O. Wilson, Biologe der Harvard University, Massachusetts, in seinem Buch Biophilia. Er schrieb über unser angeborenes Bedürfnis nach Nähe zur Natur und die Neigung, sich auf das Lebendige zu konzentrieren. Professor Wilsons Hypothese besagt, dass eine enge Beziehung mit der Natur die Gesundheit erhält und uns glücklich macht.
Inzwischen untersuchen die Wissenschaftler den Einfluss der Natur auf unser Wohlbefinden sehr genau. Was gibt uns der Kontakt mit der Natur? Brauchen wir ihn wirklich?

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