Selbstbestimmte Roboter könnten zukünftig in der Pflege und im Haushalt helfen. Aber wie akzeptieren Menschen den Roboter und behandeln ihn nicht bloß als Maschine? Indem diese Emotionen verstehen können – und betrügen.

TEXT Kirsten Weir

In einer Bäckerei knetet ein Roboter Brotteig im Beisein eines Angestellten. Nachdem er den Teig beiseitegestellt hat, macht sich der Roboter an seine nächste Aufgabe. Er sieht dem Menschen einmal zu, wie Plätzchen mit Zuckerguss glasiert werden, dann übernimmt er selbst. In der Kita gegenüber hilft ein Roboter mit mechanischem Lächeln und freundlicher Stimme einem Kind dabei, verschüttete Milch aufzuwischen. Dann geht er mit den Kleinkindern Bauklötzchen stapeln.
Diese Szenarien dürften nicht mehr fern sein, wenn es nach den Entwicklern geht. „Roboter, die mit Menschen interagieren, kommen auf jeden Fall. Es besteht kein Zweifel, wohin sich die Robotertechnik entwickelt“, sagt Brian Scassellati, Professor für Informatik, Kognitionswissenschaft und Maschinenbau und Leiter des Labors für Sozialrobotik der Yale-Universität.

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