…ist unser Körper zweifelsohne. Unsere Aufgabe ist es, die guten zu nähren statt die schlechten. Das stärkt nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Psyche.

TEXT ANNA KOŁODZIEJSKA

ilLustrationen Dagna Szwaja

In unserem Körper leben wir nicht allein: den menschlichen Organismus besiedeln nicht nur Tausende oder Millionen, sondern ganze Billionen von Bakterien. Mehr, als der Körper an Zellen aufweist. Bakterienkolonien bedecken die Oberfläche unserer Haut, die Mundschleimhäute und den Intimbereich. Sie lassen sich zwischen Fingern und Zehen, in den Achselhöhlen, der Leistengegend, zwischen den Gesäßbacken finden. Anzahl und Art der Mikroorganismen hängen nicht allein davon ab, ob die Umgebung deren Wachstum begünstigt, sondern auch vom Nahrungsangebot. Kaum verwunderlich also, dass die zahlreichsten Kolonien unseren Darm bevölkern.
Die meisten Bakterien in uns und auf uns sind nicht nur ungefährlich, sondern unentbehrlich für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Natürlich nur, wenn ihre Zusammensetzung nicht gestört ist. Und das gilt sowohl für die Anzahl ihrer Zellen als auch ihre Gattung. Genau diese Zusammensetzung gerät allerdings bei unserer heutigen Lebensweise aus dem Gleichgewicht, konsumieren wir doch zu viele stark behandelte, mit Konservierungsmitteln und chemischen Substanzen versetzte Lebensmittel und nehmen viel zu häufig Antibiotika zu uns.

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